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Die goldenen Regeln für`s Gruppenbiken
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Regeln im Rudel - In unserer Gruppe, die bereits öfter zusammen
unterwegs war, gelten diese Regeln evtl. stillschweigend als vereinbart. Da
auch hin und wieder neue Teilnehmer dabei sein werden, kann es zumindest nicht
schaden, diese Regeln zum Fahren in der Gruppe nochmals anzusprechen. Diese
Regeln wurden nicht von mir erfunden. Sie haben sich jedoch bereits in der
Vergangenheit bei unzähligen sinnlosen Touren der verschiedensten Gruppen als
geeignet erwiesen und sollten auch zum Gelingen unserer Tour 2011 beitragen.
Lokation - Beim Treffpunkt erscheine bitte jeder mit vollem
(nicht fast vollen) Tank. Schläuche zur Fahrbetankung sind unaufgefordert
mitzubringen.
Suppe -
Die Tankstopps richten sich nach dem Bike mit der geringsten Reichweite. Dem
Leithammel ist vor Antritt Bescheid zu geben, wer evtl. schwach auf der Brust
ist. Und bitte – bei jedem Pinkelstopp – Volltanken, o.k. Ausnahmen:
Großvolumige Tankfahrzeuge wie z. B. `RT` oder Ähnliche.
Laterne
und Hammel - Beim Gruppenfahren sollte immer der gewiefteste Fuchs
(nicht Hammel, der ist ja zu langsam) vorausdüsen, der die Ecken am besten
kennt. Entweder mit Navigationssystem ausgerüstet ist oder weil er schon mal da
war. Also, wer macht die Vortour ??????? Die Herde der Verfolger sollte dann nach Rang
folgen, sodass der schwächste und unterlegene Fahrer erst gar nicht mithalten
kann. Am Schluss fährt immer der Doc (wegen Aufsammeln und so ...). Die
Reihenfolge ist wahrlos. Es ist zu verhindern, dass
eine geordnete Reihe zustande kommt. Denn, zu viele Mopedfahrer bei Stopps auf
einem Haufen bringt nur Unruhe. Weiß man ja, jeder hat was zu sagen – oder?
Speed -
Das Tempo bestimmt der mit den meisten Kubik. Da, und das
weiß man ja, die Japaner davon am Wenigsten brauchen, haben die gefälligst
hinten zu fahren. Es gewinnt nur der, der seinen Hintermann aus dem Spiegel
verloren hat.
Anschluss
halten und Auffahren - In der Gruppe hat jeder für Reifenkontakt zu seinem
Vordermann zu sorgen. Wer das Nummernschild noch lesen kann ist feige. Es ist
grundsätzlich, wegen der besseren Übersichtlichkeit, auch noch nebeneinander zu
fahren. Das macht das Erscheinungsbild der Gruppe deutlich und Diese kann
dann wenigstens geschlossen überholen. Platz zum Bremsen wird aufgrund unserer
kurzen Reaktionszeiten ja nicht benötigt.
Beim Einbremsen der Kreuzung wird sich auf der
Haltelinie aufgereiht, um das gemeinsame, zügige Anfahren zu üben. Die
Reihenfolge der Weiterfahrt ist dann egal.
Abzweigungen und Kreuzungen - Bei Abzweigungen und unklaren
Straßenverläufen sowie an Kreuzungen gilt die Regel – wer am schnellsten am
Abzweig abbiegt, oder an Kreuzungen zuerst wegkommt, wird mit einem Pils
belohnt (nicht Anleger!). Das heißt also, keiner wartet auf den anderen.
Kreuzungen sind dadurch immer frei von Mopedfahrern. Somit wird das Stören von
Autofahrern vermieden. Hierüber muss immer vor Antritt gesprochen werden, denn
Neulinge könnten dies ganz anders auslegen.
Versägen
müder Verkehrsteilnehmer - Das Versägen
(Überholen – Vorbeibrettern – etc.) ist in der Gruppe nur reihenweise erlaubt.
Das Einzelüberholmanöver ist verpönt. Generell sollte jedes unterlegene
Fahrzeug sofort und ohne Kompromiss abgesägt werden. Die dabei entstehende
Gruppendynamik hinterlässt beim Autofahrer den meisten Eindruck. Beim
Überholvorgang ist dem lautesten Biker jedoch
unbedingt Platz zu machen. LKW`s können auch mal
rechts überholt werden. Nach dem Überholvorgang ist die Straßenbreite sofort
wieder zu besetzen. Bei hohem Verkehrsaufkommen darf keinesfalls eine Pause
eingelegt werden, da ja dann die bereits schon überholten Fahrzeuge wieder an
einem vorbeifahren könnten. Das Abbrechen eines Überholvorganges wird mit einer
Runde Anleger bestraft.
Überholt
zu werden ist
die Höchststrafe und zieht strengste Maßnahmen nach sich. Wer kneift und nach
rechts fährt zieht unweigerlich den Zorn der Gruppe auf sich. Schnellere Biker gibt es nicht. Im Rückspiegel hat immer der vertraute
Helm zu erscheinen.
Zwischenstopps - Auf Kommando ist - egal wo –
sofort anzuhalten. Die anderen Verkehrsteilnehmer werden schon Wege finden,
vorbeizukommen.
Verantwortlichkeiten
- Der Nachfahrende hat seinem Vordermann überallhin zu folgen. Es wird nicht
diskutiert. Der Hintermann ist unwichtig. Er muss selber dafür sorgen, dass er
nicht auffährt. Die Vorderleute sind stets anzublinken, ob vielleicht noch ein
bisschen mehr geht. Es ist immer solange zu warten bis auch der letzte wieder
da ist. Hat einer die Lust verloren wird er von allen gesucht.
Die
Ausnahmen - Im Gruppenverband, bei dem jeder jedes Tempo fahren muss,
kann nichts Wesentliches modifiziert werden. Am besten man regelt dies nachher.
Hilfreich ist auch, die stärkeren Bikes hinten einzusortieren. Hierdurch wird
die Gruppe richtig aufgemischt. Auf kurvenreichen Strecken, die wir ja nun mal
fahren ist stets auf den Gummi der Reifenflanken zu achten, da sich dieser ja
am meisten abnutzt. Der Mittenbelag wird ja erst wieder auf dem Nachhauseweg
benötigt.
Wer diese Regeln beherzigt –
kommt garantiert (nicht) an. Einer der es weiß.